Internationalität

Besuchen auch ausländische Schüler das Internat Hohenwehrda?

Ja, sie kommen aus dem Iran, aus Spanien, Armenien, China oder der Slowakei und Peru, sie kommen meist im jugendlichen Alter, einige auch schon als Fünftklässler.

Welchen Hintergrund gibt es für diese Schüler aus dem Ausland?

Das deutsche Schulsystem, die große Tradition des Bildungswesens und der Kultur sowie das wirtschaftlich potente Deutschland sind Beweggründe für diese Entscheidung. Den Schülern bietet sich idealerweise der Einstieg in die deutsche Sprache und in die Kultur eines fremden Landes.

Ist die Nachfrage steigend? 

Ja, jedes Jahr wird die Nachfrage nach Internaten, die sich auf diese Internationalisierung einstellen, größer. Der Anteil ausländischer Schüler beträgt zurzeit rund zehn Prozent, Tendenz steigend.

Wie bereiten sich die Schulen auf die ausländischen Schüler vor?

Die Lietz-Internate Haubinda, Hohenwehrda und Schloss Bieberstein haben sich auf diesen Zustrom aus dem Ausland mit einem individuellen Integrationsprogramm vorbereitet. Für diesen Zuwachs wurde eine besondere Infrastruktur geschaffen: Dazu zählt zum einen, dass Deutsch als Fremdsprache intensiv und professionell wesentlicher Teil des Stundenplans ist und die Muttersprache als zweite Fremdsprache anerkannt wird, sodass die jungen Ausländer daher keine dritte Fremdsprache auf ihrem Weg zum Schulabschluss lernen müssen. Zum anderen wurde ein fundierter Stundenplan aufgebaut, der die Teilnahme am regulären Unterricht zuerst einmal nur stundenweise vorsieht und dafür ein individuelles Lernprogramm, abgestimmt auf jeden einzelnen Schüler und seine Fähigkeiten, vorsieht.

Welche Sprachen werden unterrichtet?

Fest verankert im Schulkonzept und ebenfalls ein Pluspunkt für Schüler aus dem Ausland: In den Hermann Lietz-Schulen wird die Muttersprache als zweite Fremdsprache anerkannt. In Hohenwehrda werden ansonsten Englisch, Französisch, Spanisch und Latein als Fremdsprachen unterrichtet.

Was ist die schulische Zielsetzung?

Das Ziel der Hermann Lietz-Schulen ist es, durch die Vielzahl an Lernunterstützungen und Integrationsformen die Voraussetzungen für das Abitur zu gewährleisten.

Wie kann die Integration der ausländischen Schüler gelingen?

Die jungen Armenier, Schweizer, Russen oder US-Bürger sollen sich schnell in Deutschland und in ihren Schulen heimisch fühlen. Ausflüge an den Wochenenden zu den deutschen Kulturstätten wie Heidelberg, Weimar, Schloß Neuschwanstein oder Wartburg stehen regelmäßig auf dem Programm. Genauso gehört es dazu, den internationalen Geschmacksnerv zu treffen, worauf sich die Internatsmensa eingestellt hat. Um die neu erlernten Kenntnisse direkt in die Praxis umsetzen zu können, werden die ausländischen Schüler von Anfang an -  begleitet von einem deutschen „Patenschüler“ - in intensivem, persönlichen Kontakt in das Internatsleben eingeführt Auch eine Betreuung am Wochenende und in den kurzen Ferien, die sich nicht für einen Besuch in der Heimat eignen, ist gesichert.

Erfahrungen

Stipendien zu vergeben

Wir möchten Talente fördern, besondere Begabungen verstärken und potentielle Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in einen besonderen Schulabschluss begleiten. Musische oder insgesamt kreative Begabungen, handwerkliche Fähigkeiten, intellektuelle Schwerpunkte? All dies sind Bereiche, die wir als besonders förderungswürdig ansehen. Sprechen Sie uns an, wir finden einen Weg und freuen uns, junge Menschen mit besonderen Talenten bei uns begrüßen zu können und diese zu begleiten.

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